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Die Irrfahrt der folgenden Tage beschreibe ich in knappen Sätzen: Der eigentliche Plan sah vor, von Pyay mit dem Bus über die Berge nach Thandwe zu reisen. Dort das Schiff zu nehmen und gen Norden nach Sittwe zu fahren. (Informationen laut Loose-Reiseführer.) Das war der Plan, die Wirklichkeit war die Realität Myanmars. Da niemand Bescheid wusste und auch kein Schiff jemals von Thandwe in das ferne Sittwe gefahren sei oder fahren würde, auch kein Flugzeug heute, morgen oder übermorgen vielleicht am Samstag flog, nahmen wir den nächsten Bus an unseren geliebten Chaung Tha Beach. Dabei schlugen wir zum ersten mal unseren Streckenrekord vom vergangenen Jahr. 13:00 Uhr Abfahrt vom Guesthouse am Ngapali Beach. (Zu diesem Strand sei noch zu sagen, dass er ähnlich golden mit ähnlich türkisfarbenen Meer ist, aber die Einsamkeit dem Kommerz gewichen ist, die Stille dem Alltag vieler Touristen und die Einmaligkeit eines Badeörtchens der weltweit gleichen Strandkultur.)
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9:00 Uhr Ankunft in Pathein, 14:00 Uhr Ankunft in einem neuem Resort am Chaung Tha Beach. Natürlich, nun folgen fünf Tage Gemütlichkeit. Die Tage verlaufen im ähnlichen Rhythmus wie vor einem Jahr. Aufstehen, auf dem Balkon frühstücken Banana-Pancake! Strandsachen packen, eine dreiviertel Stunde mal mehr oder weniger schwitzend durch die Sonne am Golf von Bengalen entlang laufen. Einen Sonnenschutz bauen oder reparieren, sonnen, baden lesen, essen, trinken, träumen. Vor Sonnenuntergang zurück schleichen, über die freiliegenden Steine bei Ebbe klettern, Badesachen aufhängen, Tee trinken, Erlebnisse mit Reisenden austauschen. Unter dem Sternenhimmel am Strand entlang zum Fischerdörfchen gehen. Fisch essen, Wasser kaufen, müde vom Müßiggang den Heimweg antreten, ins Bettchen fallen und tief und fest schlafen.
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Vollkommen erholt, mit frischen Kräften und der nötigen Ruhe nahmen wir Sittwe ein zweites mal in Angriff. Aber erst machten wir Stop in dem wunderschönen Pathein. Was wir im vergangen Jahr nur von der Fähre aus sahen Nachtmarkt und Shwe Mokhtaw Paya erlebten wir während der zwei Tage zu Fuß oder per Fahrrad. Mr. Sein Pe war unser freundlicher und rücksichtsvoller Guide für diese Zeit. Rücksichtvoll, weil diese beiden Langnasen jede Pagode, jeden Buddha und sogar diese profanen Wasserbüffel fotografieren mussten. Das hatte er nun davon, dass er uns in diese verschwiegenen Winkel führte, Stadtteile zeigte, die eher selten ein Tourist besucht. Bei den Flughunden waren wir dann gar nicht mehr zu bremsen.
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